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Sindbad das Projekt



"Sindbad" hat seinen Namen von der Märchenfigur des Seefahrers, der allen Widrigkeiten zum Trotz seine abenteuerliche Reise fortsetzt, um an sein Ziel zu gelangen.

Ingesamt nehmen 24 Jugendliche an dem Lehrgang teil, der in zwei Durchgängen stattfindet.

"Sindbad" ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Integrationshaus Wien und dem WUK - Verein zur Schaffung offener Kultur- und Werkstättenhäuser. Das Projekt hat sich als einen Schwerpunkt eine stark praxisorientierte berufliche "Vorerfahrung" zum Ziel gesetzt. Zu diesem Zweck verbringen die jungen AsylwerberInnen insgesamt 6 Wochen auf unterschiedlichen Praktikumsplätzen.

Zudem wird ein starker Fokus auf eine Reflexion des Kursgeschehens gelegt. In Zusammen-arbeit mit einem Projekt des WUK: Veranstaltungsorganisation und -technik wird der Verlauf in Form von Video-, Foto- und Textdokumentationen begleitet. Am Ende des Kurses präsen-tieren die Jugendlichen sich selbst und ihre Ausbildung der Öffentlichkeit.

Am Beginn der Maßnahme liegt der Fokus auf dem Erwerb und der Weiterentwicklung der Sprachkenntnisse. Sie bilden die Grundlage für jede weitere Ausbildungsmöglichkeit und eine mögliche Integration in den Arbeitsmarkt.

Der Bereich der Sozial- und Berufspädagogik beschäftigt sich mit bisherigen Kenntnissen und der absolvierten Schulbildung. Eine intensive Auseinandersetzung mit Berufsvorstellungen, Informationen über Berufsbilder in Österreich und die dafür notwendigen Qualifikationen er-folgt gemeinsam in der Gruppe, jedoch auch im Rahmen eines Einzelcoaching. Das Einzel-coaching dient auch dazu, psychologische und soziale Bereiche zu besprechen und aufzuar-beiten.

Da die Jugendlichen einen sehr unterschiedlichen Ausbildungshintergrund mitbringen, wird besonderes Augenmerk auf den Erwerb von Lernstrategien gelegt.

Zudem werden in dem Fach "Grundbildung" Englisch und Rechnen unterrichtet. Angrenzend daran wird eine testpsychologische Abklärung der Fähigkeiten der Jugendlichen durchgeführt, die in der Auswahl der Instrumente auf den unterschiedlichen kulturellen Bil-dungshintergrund der Zielgruppe Rücksicht nimmt.

Der Umgang mit dem Computer bildet einen wesentlichen inhaltlichen Bestandteil, es wird fortlaufend EDV-Unterricht erteilt, der Umgang mit E-mail und Internet kommt in verschiedenen Bereichen des Programms zum Einsatz.

In einem ersten Schritt erfolgen die Schnuppertage und Praktika in den Werkstätten des WUK und werden dann auf externe Betriebe ausgedehnt. Das Ziel besteht in der Erarbeitung eines "Firmenpools", durch den solche Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Dem Eintritt in die Arbeitserprobungen durch die Jugendlichen geht eine intensive Informations- und Ab-klärungsphase mit den Unternehmen voran, die deren verstärktes Verständnis für die Ziel-gruppe, ihre Problematik und ihr Potential gewährleisten soll.

Das Selbstpräsentationsprojekt wird unter Anleitung von den Jugendlichen gemeinsam mit den TrainerInnen durchgeführt. Dabei kommt es auch zum Kontakt zwischen österreichi-schen Jugendlichen und den jungen AsylwerberInnen. Diese Möglichkeit stellt einen wichtigen Integrationsbeitrag im Sinne einer Beteiligung beider Gruppen dar.

 

Das Projekt hat im November 2002 begonnen und endet im April 2005.






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