home walk
homewalkarmutskonferenz 2015Bildungsberatung in Wienarmutskonferenz 2012Sculpteur Sonor - JavaEstadio Insular – FestivalEstadio Insular – InstallationEstadio Insular – PreviewLebensraum InnenhofEstadio Insular – FilmEstadio Insular – BuchEstadio InsularMexico 2010armutskonferenz 2010Wiener StadtplanungMexico 2009armutskonferenz 2008ArbeitswelterkundungDraussen in der StadtEQUALarmutskonferenz 2005take:thatmedienreflexiont.raum hornstepflow kulturraum donau wien györborderview experiencesindbad | epimamoving elementsculture in the neighbourhood

walk borderview experience 

Grenzen | er | fahren - Grenzblick



Ausgangspunkt der Aktionen ist Wien. Wir bereisen Orte an wiennahen Grenzen. Durch den bevorstehenden EU-Beitritt der Nachbarländer Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien bietet dieses Projekt die einmalige Chance, einen der größten europäischen Veränderungsprozesse vom Ausgangspunkt her (der Grenze) bewusst zu machen.

Ehe wir die Grenze in ihrer Auflösung wahrnehmen können, sollten wir sie einmal erfahren.

Die Aufgabe besteht darin, die Situation der Grenze und der umliegenden Ortschaften zu dokumentieren und mittels Texten zu reflektieren. Zeitgleich soll diese Dokumentation im Internet unter www.zoomcity.net veröffentlicht werden.

Gefördert wird vor allem die Kontaktaufnahme mit Jugendlichen vor Ort und die gemeinsame Produktion in spontanen Gruppen. Der experimentelle Prozess verlangt improvisatorischen Umgang im Kommunikations- und im medientechnischen Bereich. Die Veröffentlichung im Internet kann ohne Mithilfe und Partnerschaft vor Ort nicht realisiert werden.

Dieses gemeinsame spielerische Abenteuer ist bewusst unvorbereitet. Der Ausgang ist ungewiss.

Das Ziel der Reisen liegt in einer doppelten Grenzerfahrung: einerseits die gegebenen Grenzen zwischen Staaten zu reflektieren, die wir in ihren historisch letzten Momenten betrachten. Andererseits die Erfahrung zu machen, dass man im Umgang mit Medientechnologien im nicht-geschützten Raum an „Grenzen“ geraten kann.

Als Equipment stehen uns dabei digitale Fotoapparate und ein Laptop zur Verfügung. Für die Veröffentlichung im Netz brauchen wir einen Internetzugang, den wir uns vor Ort durch Kommunikation erarbeiten. Thematisiert wird im Rahmen dieses Projektes der medientheoretische Aspekt der scheinbaren Leichtigkeit des „Seins“ der neuen Medien.

Dieses Projekt soll vor allem jene Erfahrungsradien der Jugendlichen ergänzen, die ansonsten im geschützten Rahmen (in bestausgerüsteten Studios mit der richtigen Hard- und Software) ablaufen.

Als Pilotprojekt planen wir für diesen Sommer fünf eintägige Aktionen in Mikulov, Znojmo, Bratislava, Sopron und Köszeg.

© 2003 Kulturverein Sources (Michael Kofler, Birgit Mollik, Paul Weihs)

 

 


project team







Seite drucken