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Projektbeschreibung




Unsere Gruppe hat sich als Ziel gesetzt zum einen die Bedeutung von graffitis für das Stadtbild zu dokumentieren (Methode: Stadtteilbegehungen – Ziel: Wo sind beliebte Orte für SprayerInnen?) Anhand dieser ersten groben Erfassung des Phänomens graffiti haben wir uns zum Ziel gesetzt ein wenig weiter zu gehen und nicht nur das zu dokumentieren, was an graffitis in der Stadt existiert, nicht zuletzt deshalb, weil entsprechende Dokumentationen und Informationen bereits auf Websites zum Thema vorhanden sind, außerdem würde mit einer reinen Erfassung der Ist-Situation ein wichtiger Aspekt, nämlich jener der Interaktion, zu kurz kommen.

Unser Ziel ist deshalb mit Betroffenen dieser Kunstform in Kontakt zu treten. Wir wollen gemeinsam mit SprayerInnen und graffiti-KünstlerInnen ihren Lebensraum in der Stadt unter die Lupe nehmen und in Form von Interviews und Fotos- sowie Filmdokumentation (zeitlich bedingt) einige Aspekte ihrer Lebenswelt erfassen und in Bezug setzen zu den BetrachterInnen.



Hinderlich ist hierbei der nicht immer ganz legale Rahmen in dem sich unsere Zielgruppe bewegt, somit auch gewisse (durchaus verständliche) Bedenken vorhanden sind, was das Dokumentieren und Festhalten ihrer Aktivitäten betrifft. Geplant ist, es zuerst an Orten zu versuchen, wo der legale Aspekt gesichert ist (Kabelwerk, Shops und Läden in denen SprayerInnen ihre Materialien kaufen können, u.ä.). In wie weit dieser Versuch der Kontaktaufnahme erfolgreich sein wird und in wie weit sich die angesprochenen Personen an dem Medienprojekt interessiert zeigen, wird sich erst herausstellen.



Ergänzend hierzu, sollen auch die BewohnerInnen der Stadt zu Wort kommen (Interviews, Befragungen) und ihre Sichtweise zu den Wandverzierungen kundtun können. Auch wäre es interessant, wenn sich genügend Leute finden, ein kleines Projekt ins Leben zu rufen, bei dem verschiedene KünstlerInnen gemeinsam mit BewohnerInnen oder anderen InteressentInnen die Gestaltung einer Wohn- oder Gewerbefläche übernehmen können. In diesem Falle wäre es möglich die verschiedensten Reaktionen aller Beteiligten in einer sehr dichten Form zu erfassen, weil „Betroffene“ und „KünstlerInnen“ ebenfalls miteinander in Kontakt kämen und nicht nur anonyme Statements zu unbekannten Menschen und deren Aktivitäten abgeben würden.



Als Basis für die Veröffentlichung und Realisierung des Projektes sehen wir die rewalk-Plattform als sehr gelungene Möglichkeit an. JedeR einzelne aus unserer Gruppe wird unter seinem Usernamen seine persönlichen Eindrücke zum Projekt posten und Bilder uploaden. Ein weiterer imaginärer Username zur gemeinsamen Dokumentation des Gesamtprojektes erschiene uns sinnvoll und auch (nach Absprache mit den Lehrveranstaltern) leicht realisierbar.



Im Moment ist es noch zu früh um sagen zu können, ob und in welcher Form dieses Projekt abgeschlossen werden wird. Sollten die Ergebnisse der Arbeit umfangreich und ergiebig genug sein, um auch andere Medienpartner für dieses Projekt zu interessieren, so können wir uns durchaus vorstellen auch nach dem „offiziellen Ende“ der Lehrveranstaltung (so weit es die zeitlichen Ressourcen der Gruppenmitglieder zulassen) das Projekt weiter zu betreiben und an deren Verbreitung für eine breitere Öffentlichkeit mitzuwirken.









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