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walk medienreflexion Aufwachsen in Wien - Unter dauerhafter Beobachtung? 

Projektbeschreibung




VWPF Medienreflexion

 

Aufwachsen in Wien - Unter dauerhafter Beobachtung?

 

 

 

Durch unsere Unterschiedliche Herkunft innerhalb der Gruppe (Sabine ist auf dem Land aufgewachsen, Christoph halb auf dem Land halb in der Stadt und Bernhard in der Stadt) sind wir auf ein sehr interessantes Thema zu sprechen gekommen. Durch unsere Unterschiedlichen Herkünfte haben wir alle ein anderes Bild vom Aufwachsen in der Stadt.

 

Was für ein „Stadtkind“ zum normalen Alltag gehört, ist für ein Kind vom Land undenkbar.

 



Unter anderem die sogenannten „Käfige“. Diese metallenen Jugendlichen-Zwinger sind auf dem Land, wo man nur die Türe aufzumachen braucht um in der Natur zu sein, gänzlich unbekannt. In Wien stellen sie eine der wenigen Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche dar, sich sportlich zu betätigen und dabei in der „Natur“ zu sein.

 

Ein weiterer Aspekt dieser Käfige ist die ständige Beobachtung. Durch umliegende Hochhäuser stehen die Kinder und Jugendlichen unter dauerhafter Kontrolle der Bewohner. Das ist für ein(en) Kind/Jugendlichen vom Land durchwegs anders.

 

Da die Wahrnehmung dieser Dinge innerhalb unserer Gruppe schon sehr stark differiert, stellten wir uns die Frage wie wohl die Kinder und Jugendlichen in den Käfigen diese Beobachtung erleben und wie das Aufwachsen in Wien generell empfunden wird.

 

Im Rahmen unseres Projektes wollen wir nun versuchen, die Stimmung einzufangen, die das Leben eines Jugendlichen in Wien prägt.

Als Mittel dazu haben wir die Fotographie gewählt.

 

So soll ein „bildnerische“ Reise durch die Lebenswelt der jungen Menschen in Wien entstehen.

 



---------Vorläufiger Abschluss des Projekts--------

 

Was hat sich verändert?

 

Im Rahmen unserer Arbeit an dem Projekt war es uns möglich, einen geschärfteren Blick für die Lebenswelt junger Menschen in städtischen Räumen zu bekommen.

Zusätzlich entwickelten wir auch ein tieferes Verständnis über die Organisation, Vorbereitung und Durchführung solcher „Alternativprojekte“.

 

 

Welche Blickwinkel haben sich aufgetan?

 

Der von uns anfangs angenommene Unterschied zwischen dem Aufwachsen in der Stadt und dem am Land stellt sich in der Realität noch um einiges krasser dar.

Die ständige Beobachtung, das Leben im „Käfig“, erscheint zwar den Jugendlichen als normal, nüchtern betrachtet ist es aber gekennzeichnet von Einschränkung und Verdrängungen.

 

Im Bezug auf die Soziale Arbeit mit Jugendlichen empfinden wir solche und ähnliche Zugänge über Kunstprojekte als hilfreiches Mittel sich besser in ihre Situation einzufügen.

 

Welche Handlungsmöglichkeiten eröffnen sich für die Sozialarbeit?

 

Sozialarbeit ist Arbeit mit Menschen in den verschiedensten Extremsituationen. Über Projekte wie das unsere entsteht zum Teil die Möglichkeit, eine „Ausdrucksplattform“ für diese Menschen zu schaffen, was uns persönlich vor allem im Bereich der Jugendarbeit als wichtig erscheint.

Kunst als Sprachrohr für Jugendliche, als Chance ihre Sichtweisen, Ideen und Wünsche in einer Form darzustellen, die auch in der Erwachsenenwelt auffällt scheint uns ein Zugang zu sein, der in einer Zeit der „gestörten Kommunikation“ zwischen Jugendlichen und Erwachsenen eine Grundlage für neue Ansätze liefert.

 

Was brauchen DSAs, um Interventionskunst integrieren zu können

 

Zeit, Geld, Hardware, verständnisvolle Vorgesetzte, Interesse an künstlerischer Darstellung, persönliche Ressourcen (keine Angst neue Wege zu gehen, Freude...)











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