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walk medienreflexion Man isst aus aller Welt 

Man is(s)t aus aller Welt




Die Idee ist es eine Kochsendung in der sich Gäste mit Migrationshintergrund bewerben können, um ein traditionelles Gericht zu kochen und über dieses Kochen den Zusehern einen Zugang zu ihrer Kultur zu eröffnen. Ziel ist es die Sendung möglichst multikulturell zu gestalten.

Wir wollen damit Sichtbar machen dass beinahe jeder im Alltag über Nahrungsmittel mit anderen Kulturen in Kontakt kommt, ohne dass dies bewusst geschieht.

Die Sendung soll zeigen welche Kulturen, Länder und Menschen hinter den verschiedenen Speisen und Gerichten stehen. Durch das gemeinsame Kochen soll interkulturelle Kommunikation gefördert werden.


Einige Vorschläge zur Umsetzung des Projektes




Die Vorgehensweise ist Abhängig von der Location wo die Sendung gedreht werden bzw. stattfinden soll. Angenommen die Zielgruppe sind Jugendliche, könnte man in Zusammenarbeit mit Jugendzentren oder ähnlichen Einrichtungen, vor Ort junge Menschen dazu ermutigen gemeinsam eine derartige Sendung zu gestalten.

Handelt es sich bei der Zielgruppe um Erwachsene könnten diese mittels Bewerbung an der Sendung teilnehmen. Bei dieser Variante wäre es nötig eine adäquate Räumlichkeit zu finden. Im Falle einer Bewerbung von Restaurantbesitzern könnte die Produktion der Sendung auch dort stattfinden.

 


Relevanz für Teilnehmer



Raum zu haben etwas von sich Preis zu geben, sich präsentieren zu können, eventuell Vorschläge zu Verbesserung des Zusammenlebens in Österreich zu bringen, aber auf jeden Fall Spaß an der Sache selbst zu haben.


Relevanz für Zuseher



Ziel ist es durch internationale Küche verschiedenste Kulturen und die Individuen dahinter kennen zu lernen.


Rückspiel in die Gesellschaft




Für die Sendung an sich würde sich eine Ausstrahlung im OKTO-Tv anbieten, da es sich aus finanziellen und organisatorischen Gründen am einfachsten darstellt.

Beworben werden könnte das Projekt über Internet , Flyer, Plakate und Werbung in dem Medium in dem die Sendung ausgestrahlt werden soll.

 

Zur Umsetzung nötig ist ein Kamerateam, eine geeignete Location und Teilnehmer.

Ebenfalls wichtig ist die Finanzierung eventuell durch Sponsoren.

Besonders wichtig sind natürlich die Zuseher um den Erfolg des Projekts zu gewährleisten

 

 


Internetforum - Ihre Meinung ist gefragt!



Im Anschluss an die Sendungen sollen Rezepte und die Geschichte zu den jeweiligen Gerichten im Internet publiziert werden. Zudem können interessierte Zuzeher in einem eigens vorbereiteten Internetforum, eigene Kommentare einbringen, um einen kulturellen Dialog zu initiieren. Die Kommentare und Beiträge können dabei ebenso Anfragen zu Rezepten oder kulturellem, sowie Lebenshintergrund sein, wie auch schlicht Anmerkungen über das Format und die Idee.

 

Nachfolgend ein Beispiel wie ein Rezept und die dazugehörige Geschichte, zudem sich die Zuseher äußern können, aussehen könnte.


Rezept




 

 

Döner (Kurzform von Dönerkebab, aus türkisch: döner, „er dreht sich“, und kebap, „Grillfleisch“) ist eines der bekanntesten Gerichte der türkischen Küche. Er besteht aus gewürzten großen Fleischscheiben, die schichtweise auf einen speziellen, senkrecht stehenden Spieß gesteckt und gegrillt werden, und von denen nach und nach die äußeren, gebräunten Schichten mit einem großen Messer dünn abgeschnitten werden.

Serviert wird Dönerkebab traditionell mit Beilagen wie Reis und Salat oder als Imbiss in einem aufgeschnittenen Fladenbrot (Pide), türkisch ekmek arası döner – in einer modernen, Dürüm Döner („gerollter Döner“) genannten Variante auch in ein besonders dünnes Fladenbrot (Yufka) gewickelt.

 

 

 


Geschichte des Dönerkebab



Dönerkebab wird im 18. Jahrhundert bereits in Reiseberichten über Anatolien als Hammelfleisch auf senkrechten, sich drehenden Spießen erwähnt. Eng verwandt mit dem türkischen Döner sind das arabische Schawarma aus Rindfleisch und das griechische Gyros aus Schweinefleisch, die ebenfalls an einem senkrecht stehenden Drehspieß gebraten werden. Die genaue Herkunft ist ungeklärt.


Herkunft




Ursprünglich wurde für Dönerkebab nur Hammel- oder Lammfleisch verwendet, heute sind – zumindest außerhalb der Türkei – auch Kalb- und Rindfleisch nicht ungewöhnlich. Die Verwendung von Hammel- oder Lammfleisch in der Türkei beruht unter anderem auch auf der Tatsache das die Mehrheit der Türkischen Bevölkerung dem Muslimischen Glauben angehört.

Der Koran verbietet expliziert nur das Schwein als einziges Tier: „Verboten hat Er euch nur (den Genuss von) natürlich Verendetem, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber etwas anderes als Allah angerufen worden ist. Wenn aber jemand (dazu) gezwungen ist, ohne (es) zu begehren und ohne das Maß zu überschreiten, so trifft ihn keine Schuld […]“. (Koran 2,173) Allerdings gibt es auch im Islam eine grundsätzliche Einteilung der Lebensmittel in rein (halal) und unrein (haram), die als bindend gilt, auch wenn sie nicht explizit auf dem Korantext basiert. Aus diesem Grund wird beim Traditionellen Dönerkebab kein Schweinefleisch Verwendet.


Herstellung des Spießes



 

1. Bei der Herstellung von Dönerkebab wird nur Fleisch vom Kalb, Rind oder Schaf verwendet; Mischungen von Fleisch der drei vorgenannten Arten untereinander sind zulässig.

2. Das Fleisch der Nr. 1 hat den Anforderungen des Paragraf 6 Abs. 1 Hackfleischverordnung (grob entstehnt, grob entfettet und maximal 20 Prozent Fett) zu entsprechen. Für den Hackfleischanteil sind nur die beim Zuschnitt der Scheiben des Fleisches nach Nr. 1 anfallenden Abschnitte zu verwenden.

3. Das Hackfleisch ist nur zu wolfen und zu mengen; es wird nicht gekuttert. Brühwurstbrät wird nicht verwendet.

4. Der Anteil von Hackfleisch beträgt höchstens 60 Prozent.

5. Als weitere Zutaten werden verwendet: Salz, Gewürze, Eier, Zwiebel, Öl, Milch, Joghurt. Nicht verwendet werden dürfen:

1. Kutterhilfsmittel (Phosphate, Citrate etc.)

2. Stärke oder stärkehaltige Bindemittel

6. Aus technologischen Gründen dürfen höchstens fünf Prozent Eis oder Milch verwendet werden.

Nur wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, darf das Gericht als Döner verkauft werden; abweichende Varianten, die auch Schweinefleisch enthalten oder nur aus Hackfleisch bestehen können, tragen Bezeichnungen wie Drehspieß nach Döner-Art oder ähnliche.

Ein Dönerspieß besteht üblicherweise aus einer Abfolge von vier bis fünf Lagen mageren Fleisches, auf die eine Lage fetteren Fleisches z. B. aus Quer- oder Hochrippe folgt, und wiegt zwischen etwa zwei und zehn Kilogramm.

 

 


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