Video-Aktionismus auf den Wiener Straßen
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Ausgangssituation: Die Tabuisierung der Thematik verschlimmert die Situation der Betroffenen.
Ziel war die Hemmschwelle der PassantInnen (hier als RepräsentantInnen unserer Gesellschaft) zu thematisieren, in dem wir sie bitten, ein Statement in die Kamera zu sagen - absurderweise das Statement „ich bin obdachlos“ von Leuten, die nicht dem Stereotyp des Obdachlosen entsprechen. Somit wurde versucht darzustellen, dass Obdachlosigkeit jeden betrifft und treffen kann.
Die Reaktionen der PassantInnen auf diese paradoxe Intervention reichten von verlegenen Lachen bis zur Ablehnung eines Statements. Die verschiedenen Interviews wurden zu einem ca. 2 Minuten langen Videoclip zusammen geschnitten. Der Clip vermittelt eine Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe.
Kernaussagen:
- Obdachlosigkeit kann jeden treffen.
- Nicht jede/r ist selbstverschuldet auf der Straße gelandet.
- Die Gesellschaft reagiert peinlich berührt und irritiert auf das Thema, obwohl eine gesellschaftliche Verantwortung da ist bzw. wäre.
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