home walk
homewalkarmutskonferenz 2015Bildungsberatung in Wienarmutskonferenz 2012Sculpteur Sonor - JavaEstadio Insular – FestivalEstadio Insular – InstallationEstadio Insular – PreviewLebensraum InnenhofEstadio Insular – FilmEstadio Insular – BuchEstadio InsularMexico 2010armutskonferenz 2010Wiener StadtplanungMexico 2009armutskonferenz 2008ArbeitswelterkundungDraussen in der StadtEQUALarmutskonferenz 2005take:thatmedienreflexionGLOBradioALOb Dach los?Betrifft: jede/nZeit=Geld / Zeit ist Lebencoolness approvedDas Boot ist vollInterkulturelle ErziehungLet us hear your cultureMan isst aus aller WeltGraffitti - expressive JugendkulturStadtraum StephansplatzAufwachsen in Wien - Unter dauerhafter Beobachtung?Markt - der Naschmarkt und seine Menschent.raum hornstepflow kulturraum donau wien györborderview experiencesindbad | epimamoving elementsculture in the neighbourhood
walk medienreflexion Zeit=Geld / Zeit ist Leben 

Gesamtplakat






Die Idee



Werte in der Gesellschaft werden oft lediglich über Leistung und Erwerbsarbeit definiert, darauf ausgerichtet, dass sich ihre Mitglieder daran messen. In diesem Zeit/Geld- Wettlauf soll mitspielen, wer kann, und die "Sieger" werden hoch verehrt. Auf die "Verlierer" wird hingegen nur wenig Rücksicht genommen.

In unserem Fall sind die "Verlierer" arbeitssuchende Jugendliche, die sich etwa in AMS Schulungen befinden, wo ihnen näher gebracht wird, wie sie sich am besten am Arbeitsmarkt behaupten können.

Allerdings wird nicht über den Mangel an Lehrstellen und Arbeitsplätzen gesprochen. Ganz im Gegenteil: Mit Hilfe von verfälschten Darstellungen in den Medien wird dieser Mangel von politischer Seite her vertuscht.

 

Der/die Jugendliche sieht sich mit dem Problem konfrontiert, auf seine perfekten Bewerbungen Absagen zu erhalten, obwohl offiziell genügend Stellen zur Verfügung stehen.

Dieser Umstand löst in vielen Fällen Selbstzweifel, Unverständnis und Wut bei den betreffenden Jugendlichen aus.

 


Detailaufnahmen













Das Ziel und die Umsetzung




- ein kleiner Schritt in Richtung Kritik an dem leistungsdominierten Wertesystem unserer Gesellschaft

 

- eine Steigerung des Selbstwerts und der Kritikfähigkeit der Jugendlichen in bezug auf dieses Wertesystem

 

 

 

Nachdem Wertzuschreibungen zumeist aus der Erwachsenenwelt stammen, sind die Plakate dieser klein angelegten Kampagne auf verschiedene Altersgruppen, und nicht nur auf die Jugendlichen selbst, ausgerichtet.

 

Das Hauptplakat soll an den unterschiedlichsten Orten, wie Bars, Kaffeehäusern, Jugendzentren oder Jugendbeschäftigungsprojekten aufgehängt werden. In unmittelbarer Nähe sollen vergrößerte Ausschnitte vom Plakat angebracht werden, um bestimmte Teilaspekte hervorzuheben.

Durch das Wiedererkennen der einzelnen Fotos gewinnt das Plakat im Ganzen mehr an Aufmerksamkeit und kann sozusagen puzzleartig "zusammengestellt" werden.

Auf diese Weise soll kar gemacht werden, dass das Plakat als Gesamtprodukt genauerer Betrachtung bedarf und nicht nur schnell im Vorübergehen erfasst werden kann.

Es gibt jedoch nicht die eine, darüberstehende Aussage. Auch eigenen Interpretationen soll freier Raum gelassen werden. Die großformatigen Plakat-Ausschnitte sollen lediglich einen Denkanstoß geben und somit die Kritikfähigkeit der BetrachterInnen anregen.

 


Entstehungsprozess








Plakatgestaltung von



Sabine Kirchknopf und Gerald Köteles


Seite drucken