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9. Armutskonferenz




„Was allen gehört – Armut bekämpfen durch Gemeingüter und Kooperation“ war das Thema der Armutskonferenz am 23. und 24. Oktober 2012 im Bildungshaus & Konferenzzentrum St. Virgil in Salzburg.

 

"Gebrauchen, Zusammenarbeiten, Teilen und Beitragen." Das sind die zentralen Prinzipien, mit denen sich die TeilnehmerInnen sozialer Organisationen, Selbsthilfegruppen und Betroffenenverbände, WissenschafterInnen und zahlreiche ExpertInnen im Rahmen der 9. Österreichischen Armutskonferenz beschäftigen.

 

Diese Begriffe knüpfen an die Forschungen der Wirtschaftsnobelpreisträgerin Elinor Ostrom an, die die Bedeutung von Gemeingütern für eine gerechte Gesellschaft herausgearbeitet hat. Ressourcen werden von ihrem NutzerInnenkreis nach selbst ausgehandelten 
Regeln genutzt. Leitende Gedanken sind die Fragen, was "gut für alle" ist und "was mehr wird, wenn wir es teilen". Gerade in krisenbestimmten Zeiten - von der Umwelt, über die Energie bis zur Staatsschuldenkrise - zeigt sich die Bedeutung von "Commons". Gemeingüter sind Grundbestand und Voraussetzung gesellschaftlichen Wohlstands. Natürliche Gemeingüter sind notwendig für unser Überleben, soziale Gemeingüter sichern den Zusammenhalt und kulturelle Gemeingüter sind Bedingung für unsere individuelle Entfaltung.

 



Das Team von rewalk hat mit realen und surrealen Bauteilen eine dramaturgische Welt im Kleinen aufgebaut, TeilnehmerInnen eingeladen, anhand von selbst gewählten Begriffen Veränderungen vorzunehmen und ein Statement beizutragen. Die Tafeln mit den Begriffen, die aktiven Hände in der symbolischen Modelllandschaft wurden mit den Talkingheads verwoben und zeigen ein Kaleidoskop der thematischen Gedankenräume.

 

Link: www.armutskonferenz.at


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